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  #1  
Alt 19.10.2007, 23:01
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ZUKUNFT – Vereinigung von CMSs, Foren, Blogs, Wikis & Co


Konzept-Vorstellung einer anderen Art von Content-Management-System (CMS)

0 Vorwort


Hallo, liebe Boardunity-Community!


Ich habe hier, auf Boardunity.de, die letzten Tage so einige (sehr interessante) Themen mit großem Interesse gelesen, und im Wesentlichen wären dabei die folgend genannten aufzuzählen:

- Anforderungen an modernes Content Management
- Wie weit darf eine Weblogsoftware gehen?
- Ideen sammeln für eine andere Art Forum

Bei Letzterem geht es bsw. vordergründig um dieses Thema, …
Zitat:
Zitat von LonelyPixel
...Grob umrissen geht es mir um die Vereinigung verschiedener Systeme zur Informationsveröffentlichung und zum Informationsaustausch. Für diesen Zweck werden heute oft verschiedene Programme eingesetzt, die mehr oder weniger auf ihre Teildomäne spezialisiert sind. Da findet man Webseiten, deren Navigationszeile in etwa so aussieht: "Hauptseite - News - Weblog - Forum - Wiki - FAQ". In ihrer Natur liegen die Ziele dieser speziellen Anwendungen aber oft gar nicht so weit auseinander, so dass es doch möglich sein müsste, deren Konzepte zu vereinen, Gemeinsamkeiten gemeinsam anzuwenden und Besonderheiten zu verallgemeinern und geschickt zu integrieren.
… wobei mich persönlich, alleine schon in diesem Fall, interessieren würde, was sich eigentlich in der ZWISCHENZEIT so alles getan hat zu dem Thema, bzw. zu dieser Idee. Sollte in der Zwischenzeit DIESES das ERGEBNIS der ursprünglichen Idee darstellen? Falls so, na ja, warum nicht …

Jedenfalls, wie dem auch sei:

DIESES Thema hier, welches ich aus einem bestimmten Grund lieber NEU starte (als zu einem der oben aufgelisteten), kann zunächst durchaus als ERKENNTNIS bzw. ZUSAMMENFASSUNG zu den o.a. Themen betrachtet werden. Darüber hinaus möchte ich, da ich mich selbst schon länger mit dieser ganzen Thematik beschäftige, auch meine persönlichen Erkenntnisse zu dieser ganzen Thematik etwas einbringen, und schließlich auch einen möglichen Lösungsweg für ein "OMS" (Online Management System)-Konzept (< eigentlich sehr treffliche Definierung) näher bringen – sofern hier erwünscht.

Erkenntnis/Zusammenfassung o.a. Themen

Ich möchte jetzt gar nicht so detailliert auf das eine oder andere Kommentar eines Users/Posters aus diesen oben angeführten Themen eingehen oder diese alle hier zitieren, denke aber, dass folgende Ausgangs-Gegebenheit zunächst mal im Raum stehen sollte, bzw. zunächst eine wichtige (Web-)Grundlage für alles Weitere einmal vor Augen geführt werden sollte:

Web 2.0
Wie die meisten User hier gewiss ja wissen (oder auch nicht), so meint jedenfalls der Begründer des WWWs, Tim Burners-Lee, Folgendes zum ganzen Gesäusel rundum „Web 2.0“:

Zitat:
Zitat von Tim Berners-Lee
">Web 2.0< have existed since the early days of the Web”
Web 1.0 was all about connecting people
… und womit er ja wohl recht hat – egal, welche noch so tolle Web-Applikation auch kommen möge. Denn gelten wird dennoch IMMER folgender Grundgedanke – auch in Zukunft:
Zitat:
Zitat von Tim Berners-Lee
Web 1.0 was all about connecting people
Und an diesem Grundgedanken/Gegebenheit wird auch ein plötzlich aus der Luft begründetes "Web 3.0" oder "Web 4.0" etc nichts ändern.

Natürlich hat (still und leise) speziell die letzten Jahre eine veränderte Wahrnehmung, Betrachtung und Benutzung des Webs aus Sicht/Wahrnehmung von Internet-Nutzern stattgefunden. Eine solche Wahrnehmung (falls überhaupt beim einen oder anderen) ist aber lediglich nur darauf zurück zu führen, dass mit Erscheinen verschiedenster, neuer Web-Applikationen (z.B. VoIP/Skype & Co etc) oder verbesserter/effizienterer Web-Applikationen in den letzten Jahren, das Internet auf viele Web-User einen viel INTERAKTIVEREN Eindruck zu machen scheint - sich dabei aber trotzdem NICHTS an Tim Burners-Lees Grundgedanken/Grundidee geändert hat.

Ich denke, bis zu diesem Punkt, bzw. mit dieser Erkenntnis, ist man sich mehrheitlich einig – und hoffentlich ohne weitere (längere und sinnlose) Diskussion alleine zu dem Part.

Web-Medien-Typen
Genau so wie es sich mit dem Grundgedanken von Tim Berners-Lee in Bezug auf das WWW im Allgemeinen verhält ("Web 1.0 was all about connecting people"), verhält es sich auch mit den verschiedensten Web-Applikationen bzw. Web-Medien-Typen wie etwa Foren, Wikis, Blogs und CMSs.

Im Klartext:
EGAL um welchen Web-Medien-Typ (Foren, Wikis, Blogs, CMSs etc) es sich handelt - deren Existenz ist grundsetzlich nur einem gemeinsamen und simplen Zweck gewidmet:
Zitat:
"They are all about creating (dynamic) content."
Nun denn,
wenn man nun aber gefragt werden würde, WAS GENAU eigentlich diese verschiedenen Web-Medien-Typen dennoch voneinander unterscheidet, was wäre wohl als (korrekte) Antwort zu geben? Inwiefern unterscheiden sich diese Web-Medien-Typen eigentlich wirklich?

Als grundlegend gemeinsame Merkmale wären dabei aufzuzählen:

- Mit allen 4 Web-Medien-Typen lassen sich sowohl Text- als auch Multimedia-Inhalte etc erstellen/generieren (allgemein bezeichnet als "Content" = Inhalt);

- Alle 4 Web-Medien-Typen besitzen ein User- und Rechte-Management-System - also, welche User welche Inhalte erstellen/generieren/editieren etc. können/dürfen (das eine ein vielleicht mehr, das andere ein vielleicht etwas weniger ausgeklügeltes User- und Rechte-Management-System);

Abgesehen von jenem Umstand, dass es wiederum von jedem einzelnen Web-Medien-Typ Hersteller wie Sand am Meer gibt, diese auch auf verschiedensten Programmiersprachen basieren und erhältlich sind, auch alle, obwohl gleicher "Typ", etwas anders gestaltet sind (technisch/optisch etc) - welche wesentlichen gemeinsamen Merkmale wären sonst noch anzuführen? Habe ich sonstige, wesentliche gemeinsame Merkmale dieser verschiedenen Web-Medien-Typen (Foren, Wikis, Blogs, CMSs etc) vergessen anzuführen?

Also ich kann ansonsten KEINE weiteren gemeinsamen Merkmale mehr finden - mit allen kann man grundsätzlich "bloß" Web-Inhalte ("Content") gestalten/produzieren.

Worin besteht nun also der Unterschied zwischen diesen 4 "Web-Medien-Typen"?

Der Unterschied zwischen diesen einzelnen "Web-Medien-Typen" besteht somit lediglich darin, und zwar in der ART und Weise WIE diese Inhalte erstellt/generiert werden können (in Bezug auf techn. Bedienung, Funktionalitäten etc), auch WER alles diese Inhalte ("Content") erstellen kann/darf (in Bezug auf User- und Rechte-Management-System), dies zum einen, und zum anderen, in welcher Form (optisch) sich diese Inhalte Web-Usern präsentieren, bzw. diesen dargestellt werden. Ferner sind alle diese Medien lediglich einem spezifischen Zweck "gewidmet".

Aber egal welcher "spezifische Zweck" auch immer hinter einem bestimmten "Web-Medien-Typ" stehen mag - ob nun phpBB oder vBulletin & Co, WordPress oder Serendipity & Co, MediaWiki oder WikiWiki & Co, Typo3 oder Joomla & Co:
Zitat:
"They are all about creating (dynamic) content."
Und diese grundlegende TATSACHE, diese muss einem erst einmal grundlegend bewusst sein - für welches Web-Vorhaben, Web-Projekt oder System-Konzept auch immer. Es sei denn, jemand ist da völlig anderer Meinung/Ansicht ...
------------------------

Die Rede ist hier nun also ferner davon, dass all diese verschiedenen "Web-Medien-Typen" (Foren, Wikis, Blogs, CMSs etc) für einen ganz "spezifischen Zweck" entwickelt worden sind, und mit diesen Webinhalte spezifischer, vielleicht sogar auch effizienter (oder zweckmäßiger) als mit einem der anderen Web-Medien-Typen den Web-Usern/Internet-Surfern dargestellt werden können.

Jedenfalls ist es nun in Tat auch so (obwohl man mit allen grundsätzlich "bloß" Content produzieren/erstellen/generieren kann), dass jeder dieser 4 angeführten und auch am häufigsten verwendeten "Web-Medien-Typen" im Internet anders anzuwenden sind - sowohl für den Anwender der Software, als auch für die Web-User, welche über diese Medien-Typen in Interaktion treten möchten.
Und WIE diese 4 Medien-Typen anzuwenden sind, bzw. welche "Charakter-Eigenschaften" diese Typen mit sich bringen, wie erwähnt, sowohl aus Sicht des Anwenders der jeweiligen Software, also auch für die Web-Nutzer dieser Software (jene also, die von einem anderen Ort/Computer aus diese Seiten mit ihrem Browser aufrufen), muss ich, besonders hier auf boardunity.de, wohl nicht lang und breit erklären. Das können z.B. SOLCHE LEUTE weit besser als ich.

Bestimmte Umstände erfordern es aber sehr, sehr häufig, dass für bestimmte Web-Vorhaben, Web-Projekte etc. mehrere dieser Web-Medien-Typen zum Einsatz notwendig machen. Sei es nur darum, z.B. eine klassische Foren-Software mit einem CMS-System deshalb zu kombinieren, damit auch "statische" Seiten ("as is"-Seiten, wie etwa FAQs oder von Usern nicht kommentierbare Dokumentations-Seiten etc) damit ergänzend erstellt werden können, oder um damit eine Hauptseite (aka "Homepage") mit einem zusätzlichen CMS-System erstellen zu können, was man ja schließlich alles mit einer "bloßen" Foren-Software alleinig (ergänzend) wieder nicht machen kann. Vielen "Webloggern" fehlt irgendwann doch wieder etwas der spürbare "Community-Effekt", und sei ein zusätzliches Forum zum Blog nur dazu da, um effizient reinen Support zu einer mit dem Blog in Verbindung stehenden Sache zu machen.

Ich denke, ihr wisst schon, von welchen allen nur möglichen Konstellationen ich hier spreche. Aber welche Konstellation auch immer (Forum + Blog, oder Forum + CMS, oder Forum + Wiki + CMS etc) - meist erfordern diese ein Brücken (Bridge) dieser Software-Konstellationen, damit (u.a.) sich User nicht doppelt bzw. einzeln einzuloggen oder zu registrieren haben, bei jedem einzelnen dieser Web-Medien-Typen.

Aber lange Rede kurzer Sinn:
Der Wunschtraum vieler Nutzer, Webseiten-Betreiber, Web-Projekt-Betreiber etc wäre es daher, neben der eigenlichen Content-Verwaltung, in aller Regel nun einmal Kernfunktionalitäten a la Benutzer-, Gruppen-, Berechtigungs-Management, Templating und Datenbankabstraktion systemweit anbieten zu können (also vom CMS- über das Foren- über das Blog-, über Wiki- über das xy-Medium) - und das ganze auch noch möglichst effizient und leicht handhabbar, wie erwähnt, sowohl für den Anwender/Betreiber dieses zentralen "Web-Wunderwerks", als auch für alle übrigen Nutzer (welcher Art/Gruppe auch immer).

Bei den eingangs aufgelisteten Themen war auch immer wieder von "Web-Wunderwerken/Anwendungen" die Rede, welche z.B. ferner dabei als "perfektes CMS" oder "Über-Drüber-Forum" bezeichnet wurden.
Die Frage dabei wäre - WO sind diese? Inwiefern würden sich diese gestalten, damit so ziemlich ALLE Kritiken, Erkenntnisse und Vorstellungen von Usern zu o.a. Themen unter 1 Hut zu bringen wären? Wäre dies überhaupt möglich? Falls ja, welchen Kompromiss müsste man u. U. eingehen? Müsste man in Anbetracht der heutigen techn. Entwicklung überhaupt irgendwelche Kompromisse eingehen?

Ich habe auch eingangs erwähnt, dass ich euch auch einen möglichen Lösungsweg für ein "OMS"-(Online Management System)-Konzept näher bringen möchte – sofern hier erwünscht. Dies würde aber mit 1 Posting den Rahmen wohl etwas sprengen. Außerdem befindet sich in diesem Posting wohl schon ohnehin genügend "Zündstoff" für weitere Diskussionen zu einzelnen, von mir erwähnten, Punkten (oder auch nicht) - und diese warte ich erstmal ab.
Ach ja, bevor ich es vergesse:
Was denkt ihr, für welchen "Web-Medium-Typ" (Forum, Blog, Wiki etc) wäre wohl dieser mein Artikel/Posting wohl am geeignesten (falls nicht gänzlich eher für den Daten-Müll)? Auch darüber kann man inzwischen schon mal etwas nachdenken, was ich mit dieser Frage eigentlich zum Ausdruck bringen möchte ...

Im dem Sinne,
Grüße einstweilen!

Geändert von Ghost11 (27.10.2007 um 10:29 Uhr).
  #2  
Alt 21.10.2007, 12:50
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Konzept-Vorstellung


Konzept-Vorstellung einer anderen Art von Content-Management-System (CMS)

>Platzhalter<

... für die eigentliche KONZEPT-VORSTELLUNG.

Geändert von Ghost11 (30.01.2008 um 07:24 Uhr).
  #3  
Alt 21.10.2007, 12:53
Benutzerbild von LonelyPixel
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Zitat:
Zitat von Ghost11 Beitrag anzeigen
… wobei mich persönlich, alleine schon in diesem Fall, interessieren würde, was sich eigentlich in der ZWISCHENZEIT so alles getan hat zu dem Thema, bzw. zu dieser Idee.
Ich mach mir noch Gedanken darüber, aber wie immer mangelt an der Zeit, das schnell zu sichtbaren Ergebnissen fortzusetzen.

Zitat:
Sollte in der Zwischenzeit DIESES das ERGEBNIS der ursprünglichen Idee darstellen?
Nein, das UNB 1.x gibt's schon seit mehreren Jahren, das ist doch nur ein „klassisches Webforum 1.0“.

Zitat:
Inwiefern unterscheiden sich diese Web-Medien-Typen eigentlich wirklich?
Siehe Vergleich der Konzepte « UNB2 « Projects « unclassified beta

Könntest du bitte nichts unterstreichen, was kein Hyperlink ist? Das ist sehr verwirrend für den Leser, wenn er die Links erst mit der Maus ertasten muss. Im übrigen find ich deinen Schreibstil bzw. die Textformatierung irgendwie seltsam oder übertrieben.

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Yves Goergen
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  #4  
Alt 21.10.2007, 13:16
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Hi!
Zitat:
Zitat von LonelyPixel Beitrag anzeigen
Nein, das UNB 1.x gibt's schon seit mehreren Jahren, das ist doch nur ein „klassisches Webforum 1.0“.
Äh, dein Konzept bzw. die Idee dahinter, sollte ja nicht als Kritik zu verstehen gewesen sein - eigentlich ganz im Gegenteil, deshalb hab ich dein Thema ja auch erwähnt.
Zitat:
Könntest du bitte nichts unterstreichen, was kein Hyperlink ist? Das ist sehr verwirrend für den Leser, ...
Da hast du absolut recht. Hat aber wahrscheinlich damit zu tun, dass ich doch häufiger in phpBBs schreibe, und bei dieser Foren-Software die Links NICHT autom. unterstrichen werden, wie hier mit vBulletin. Werde das aber editieren/korrigieren, weil kann wirklich eher verwirrend werden.
Zitat:
Im übrigen find ich deinen Schreibstil bzw. die Textformatierung irgendwie seltsam oder übertrieben.
Das haben so manche ProfessorenInnen in der Vergangenheit auch manchmal bei mir kritisiert - zumindest bis zu dem Zeitpunkt meiner Aufklärung über das Warum und Wieso ...
Da es hier in einem Forum oder zu dem Thema wohl nicht gerade um "Diplomarbeit" oder so geht, und wenn ich mir zudem bei der Gelegenheit so deinen Schreibstil und deine "Textformatierungen" in einem Forum so anschaue, so darf ich doch sehr bitten, dass du ein Solches hier überhaupt erwähnst - bzw., das finde ich "sehr seltsam" ...

  #5  
Alt 22.10.2007, 12:56
Benutzerbild von afogel
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Ich lese das Anfangsposting sehr interessiert aber will dir eigentlich gar nicht widersprechen. Viel mehr würde mich dein Konzept interessieren. Ich habe über sowas auch schon nachgedacht und bin der Meinung, dass es eigentlich ja möglich sein müsste sowas extrem leicht zu machen. Verschiedene Seiten in verschiedenen Kategorien mit verschiedenen Zugriffsfunktionen (Benutzer Lesen, Bearbeiten, Beantworten). So wäre eine Kategorie dann mit den verschiedenen Seiten ein Forum mit seinen Kategorien. Eine andere Kategorie könnte ein Wiki darstellen und sogar Kombinationen sind damit möglich.

  #6  
Alt 22.10.2007, 15:47
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afogel, versteh ich dich richtig, dass du die verschiedenen genannten Anwendungstypen „extrem leicht [einfach]“ aneinander schweißen möchtest? Ob das so gut hält… Vielmehr sehe ich das Problem (die Herausforderung) darin, die Konzepte zu kombinieren, sodass eine einzige Anwendung mit einem einzigen durchgängigen Bedienkonzept für alle bisherigen Anforderungen (mehr oder weniger gut) geeignet ist, sich also für statische und dynamische Inhalte sowie für Diskussionen verwenden lässt. Das mehr gut als schlecht umzusetzen ist die größte Aufgabe, denn daran ist direkt die Akzeptanz geknüpft. Einfach nur alle Funktionen in einen größeren Topf zu werfen ist übrigens keine Lösung, da die Bedienbarkeit massiv darunter leiden würde.

Aber immer her mit den neuen Ideen!

Off-Topic:
Ghost11, ich erhebe auch für meine Forenbeiträge nicht den Anspruch einer üblicherweise einer Studienarbeit angemessenen Formulierung. Umgangssprache ist oft auch direkter und kürzer. Aber etwas weniger „Chaos“ könnt's schon sein, find ich.

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Yves Goergen
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  #7  
Alt 22.10.2007, 17:31
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Hallo!

Meine (bescheidene) Konzept-Vorstellung an sich - die kommt noch.
Habe deshalb zum Anfangsposting ein Platzhalter-Posting angehängt, damit erstens ein nahtloser Übergang gegeben sein soll, vielmehr aber deshalb Platz gehalten, damit die Ursprünge, bzw. das Wesen des WWWs an sich, nicht allzu weit davon entfernt (erörtert) vorhanden sind, und welches man IMHO, speziell bei solchen Themen, niemals aus den Augen verlieren sollte (also, egal welche Technik/Software, es geht dabei stets „bloß“ um Web-Inhalte damit erstellen/erzeugen/produzieren können).

Ach ja - im Anfangsposting hatte ich Folgendes vergessen zu erwähnen:
Was mich als Themen-Starter (und folglich lediglich als Konzept-Vorsteller) von den in meinem Anfangs-Posting (eingangs) erwähnten Themen und jenen Personen, welche diese Themen gestartet haben, unterscheidet, wäre nämlich, dass ich, im Gegensatz zu diesen, KEIN Programmierer oder Web-Entwickler bin. Heißt ferner, dass es ein bereits vorhandenes, bzw. existierendes, bzw. bereits „präsentierbares Modell“ dieser Art (noch) nicht gibt. Wohl aber existiert bereits so ziemlich alles Notwendige dafür, um dieses Konzept, bzw. folglich diese Software, zu realisieren (verhältnismäßig einfach), also, ohne dabei nicht unbedingt das Rad (für gewisse Dinge) völlig neu erfinden zu müssen – nur der Lösungsweg dahinter ist fundamental etwas anders als „üblich“.

Sollte sich der eine oder andere Leser vielleicht doch etwas gewundert haben, warum ich eigentlich „so seltsam“ mit Dingen wie „Tim Berners-Lee“ (samt Querverbindungen dazu usw) das Thema eingeleitet habe, so hat das als Erklärung damit zu tun, dass zumindest ich, wenn ich mich mal irgendwo verstricken anfange, egal bei welchem Thema oder bei welcher Angelegenheit auch immer, und merke, dass ich langsam erst wieder anfange Dinge viel mehr zu verkomplizieren (als das erhoffte Gegenteil zu erreichen), ich zumindest ganz einfach zunächst wieder zu „den Ursprüngen“ zurück kehre, bzw. mir das Wesentliche dabei wieder vor Augen halte, bzw. dort wieder ansetze (also, „um was geht’s grundlegend/fundamental bei der ganzen Sache?“). Und bei diesem Thema hier geht es also darum, wie man wohl bei Bedarf am effizientesten verschiedenste „Web-Medien-Typen“ unter 1 Hut bekommt (und diese dabei auch 1 systemweite Einheit bilden), und das alles, obwohl diese alle (wie etwa CMSs, Foren, Blogs, Wikis etc) eigentlich (fundamental betrachtet) nur für einen gemeinsamen und simplen Zweck gedacht sind …
Zitat:
"They are all about creating (dynamic) content."
In diesem Punkt unterscheiden sie sich also nicht, besitzen also eine fundamentale Gleichheit. Und genau diese „fundamentale Gleichheit“ ist es eben, welche es gilt viel besser (effizienter) genutzt zu werden. Und genau davon rede ich vordergründig. Ebenso auch davon, dass ich GENAU AUS DIESEM GRUND z.B. „phpBB/Joomla-Brücken“ (oder weiß der Geier welche Konstruktionen) total ablehne, bzw. mir aus reiner Anwender-Sicht (und eben nicht Programmierer-Sicht!), ein Solches gerade in der heutigen Zeit gewiss nicht gefallen lassen will – und das alles kann nun ruhig als Appell an Programmierer/Web-Entwickler betrachtet werden.

Zusammenfassend heißt das alles also, dass in diesem Thread Programmierer/Web-Entwickler vorerst eigentlich „gar nichts zu suchen haben“ – und jetzt bitte bloß dies nicht falsch verstehen (Anwender „lieben euch“, denn ohne euch wären wir allgemein ziemlich im A….). Heißt also, gefragt sind zunächst also eher „normale“, bzw. einfache Anwender verschiedenster „Web-Medien-Typen“, welche ganz einfach „locker vom Hocker“ ihre Ansichten zu dem Thema wiedergeben. Dies hoffentlich ebenso „frei von der Leber“ machen, wie diese es bereits bei den eingangs erwähnten Themen gemacht haben. Und wenn sich der Großteil einmal halbwegs einig ist (wie, was eigentlich sein/gegeben sein sollte), DANN sind Programmierer/Web-Entwickler gefragt. Heißt, diese entwickeln nicht „ihr Kind“ so weiter, wie sie sich das denken, „dass es gut sei“, sondern entwickeln infolgedessen vielleicht einmal „das Wunschkind“ vieler Anwender.

Ich werde dazu also nur einen möglichen Lösungsweg vorstellen (nur als Ansatz), dabei eine dafür vielleicht geeignete Basis-Software erwähnen (muss aber keineswegs gerade diese sein), und alles Weitere ist dann nur mehr BRAINSTORMING dazu – nichts weiter.

Grüße,
und bis demnächst!


Geändert von Ghost11 (22.10.2007 um 22:24 Uhr).
  #8  
Alt 22.10.2007, 21:04
Benutzerbild von afogel
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Registriert seit: 10.2007
Beiträge: 20
@LonelyPixel: Ich habe nicht von herumdoktern gesprochen sondern gerade von dieser einen Umsetzung von der du sprichst. Ich stelle mir das bedientechnisch sogar ziemlich easy vor. Muss mir mal genaue Gedanken drüber machen wie das genau aussehen könnte. Ich melde mich wieder.

  #9  
Alt 22.10.2007, 22:07
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Registriert seit: 10.2007
Beiträge: 138
Ähm – wenn ich kurz etwas einwerfen dürfte:

Alle drei Entwickler eines, hm tja was?, haben sich jedenfalls insofern schon einen Gefallen getan, indem sie auch Anwender-Ansichten und Wünsche in die Entwicklung einbinden – und das ist schon mal sehr smart euch. Alleine wenn ich daran denke, wie viel Denkleistung im Falle LonelyPixel bei solchen Vergleichen und Überlegungen vorangegangen ist – habe so was überhaupt noch nie gesehen. Wirklich gute Arbeit, und hilft auch bei so manchen "verwegenen Ideen" und Überlegungen zu dem ganzen Thema.

Und was „CMS“ (Content Management System) an sich betrifft, haben in einem anderen Forum gerade vorhin User schon wieder (wie so oft) solche Aussagen gemacht:
Zitat:
… Liegt vor allem wohl auch daran, weil 'CMS' nie so echt beschrieben ist...
Zitat:
… Es ist auch ein Punkt zum Streiten, das optimale CMS habe ich noch nicht gesehen …
Und das sehe ich auch so. Die Definition von „CMS“ in diesem ganzen Zusammenhang ist eigentlich schon ein Witz …


Geändert von Ghost11 (23.10.2007 um 10:21 Uhr).
  #10  
Alt 24.10.2007, 00:00
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Das folgende Zitat (wurde heute gepostet) stammt aus einem bestimmten Thread in einem anderen Forum (selbes Diskussions-Thema):
Zitat:
Wenn man das Ganze so Strukturiert. Könnte man auf den Gedanken kommen , dass eigentlich alles das selbe ist.
Ich Finde die Liste auf der Webseite die Ghost11 verlinkt hatte nicht so gut
Mit „Liste“ meinte der Poster (musste erst nachfragen) den von LonelyPixel auf einer Webseite erstellten Vergleich der Konzepte (Forum, Weblog, Wiki, CMS etc). Und was der Poster von dieser „Liste“ persönlich hält, kann man ebenso dem Zitat entnehmen.

Er meint also, wenn man diese „Konzepte“ (ich bezeichne diese vorläufig als „Web-Medien-Typen“) in jener Art gegenüberstellt, wie dies LonelyPixel (sehr löblich!) gemacht hat, könnte man dadurch glatt „auf den Gedanken kommen“, dass sich diese „Konzepte“ fundamental eigentlich NICHT voneinander unterscheiden. Der Poster drückt dies schlicht dabei mit „eigentlich alles dasselbe“ aus. Wie auch immer: Ach, wirklich? Könnte man DADURCH wirklich glatt „auf den Gedanken kommen“?

Auf diesen Gedanken, und wie ihr ja mittlerweile gewiss schon in diesem Thread mitbekommen habt, bin ich ja schon lange gekommen (da gibts eigentlich nix zu denken, denn es ist einfach so):
Zitat:
"They are all about creating (dynamic) content."
… und daher gilt also (IMHO), genau diese „fundamentale Gleichheit“ viel besser (effizienter) zu nutzen,
anstatt diese "streng zu trennen" – und dies alles kann ich nicht mehr als x-Mal wiederholen!

Dies wäre also der 1. (fundamentale) Überlegungs-Schritt, welcher Entwicklern einfach einmal bewusst werden muss, wenn sie Überlegungen zu einem (neuen) „CMS“ bzw. „OMS“ (oder wie auch immer ein Solches bezeichnet werden sollte) anstellen.

Der 2. Überlegungs-Schritt (wenn 1. Überlegungs-Schritt einmal voll kapiert!) wäre dann genau das:
Zitat:
Zitat von LonelyPixel Beitrag anzeigen
... die Herausforderung: die Konzepte zu kombinieren, sodass eine einzige Anwendung mit einem einzigen durchgängigen Bedienkonzept für alle bisherigen Anforderungen (mehr oder weniger gut) geeignet ist, sich also für statische und dynamische Inhalte sowie für Diskussionen verwenden lässt.
... und das nicht nur "so ungefähr".

----------------
Nachtrag:
P.S: Genau um 00:00 zu posten, hat nix mit der Ghoster-Stunde zu tun - das war jetzt purer Zufall ...


Geändert von Ghost11 (24.10.2007 um 01:29 Uhr).
  #11  
Alt 02.11.2007, 00:19
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Registriert seit: 10.2007
Beiträge: 138
Hallo!

So einige Denk-Anstöße zum ganzen Thema will ich euch nicht vorenthalten - falls diese Artikel nicht schon ohnehin absolut jeden hier bekannt sein sollten …

- Foren, Weblogs und Wikis

- Blog, Wiki, Forum, CMS oder alles zusammen?

- Marketinginstrument:Forum oder Blog oder Wiki oder alle drei…


… obwohl ich selber nur bedingt etwas von diesen Artikeln halte.

Das hat damit zu tun, dass man erst gar nicht zu differenziert all diese Web-Anwendungen betrachten, bzw. gegenüberstellen sollte. Das Problem dabei ist nämlich (u.a.), dass z. B. sobald bloß die Rede von „Wiki“ ist, jeder sofort „Wikipedia“ im Schädel hat. Dasselbe gilt für Foren & Blogs. Und das ist aber die völlig falsche Sichtweise / Betrachtungsweise bei so einer Angelegenheit. Das ist auch der Grund dafür, warum dabei offenbar niemand so richtig auf einen grünen Zweig bei der Sache (weiter-)kommt.

Die ganze (finale) Sache muss jedenfalls für ALLE, Web-Entwickler, Anwender und schließlich auch normale Web-Nutzer, eine glasklar verständliche (das Warum und Wieso vollends geklärt und akzeptiert), als durch und durch nützliche und zukunftsweisende anerkannte, und schließlich somit weitgehend überzeugende Sache / Software darstellen – sonst braucht man solche Dinger erst gar nicht zu entwickeln anfangen.

Offenbar die einzigen derzeit am Markt befindlichen „Dinger“, die schon recht nahe (optisch zumindest) an die ganze Sache rankommen, wären derzeit Drupal und vielleicht diese Sache noch: Radaxo

… wobei leider auch diese nicht nur mich nicht so wirklich überzeugen können. Diese stellen bestenfalls „Übergangs-Lösungen“ zu einer ganz anderen Sache dar, die ich eben noch näher demnächst vorstellen möchte.

Lasst euch aber deswegen („demnächst erst“) nicht von Diskussionen zu dem ganzen Thema hier abhalten …

Grüße!


Geändert von Ghost11 (02.11.2007 um 09:12 Uhr).
  #12  
Alt 02.11.2007, 08:58
Michael Finger
 
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Hi Ghost11,
wenn du schon Drupal und Radaxo aufführst, ich finde in die Sparte gehört auch MODx.

Bei Drupal weiß ich es ja langsam, da ich damit arbeite das dort mehr die Entwickler bestimmen wohin die Richtung geht, als die Webmaster und dadurch die Endnutzer. Aber das scheint sich zu ändern, von daher hoffe ich das sich Drupal weiter entwickelt zu eine guten CMS Framework.

__________________
Michael Finger
  #13  
Alt 02.11.2007, 09:04
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Hallo Holztechniker!
Na wenn das jetzt nicht ein seltsamer Zufall war:
War eben gerade dabei all deine Postings - in Zusammenhang zu dem ganzen Thema - zu analysieren. Kein Witz.

Ich mach das deshalb (Postings von Usern analysieren), um die Gemeinsamkeiten in ihren Aussagen rauszufinden. Und wozu ich das überhaupt mache (analysieren), denke, muss ich nicht erwähnen ...

Grüße!

  #14  
Alt 02.11.2007, 11:40
Michael Finger
 
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hi Gost11,
da wäre eine PN an mich einfacher gewesen, ich mache da kein Geheimnis draus wofür ich mich Interessiere.

Ich bau gerade die einzige Seite die ich habe um auf Drupal, Begründung liegt daran das dort bis jetzt alles das geht was ich mir unter einer Modernen Webseite vorstelle und das das eingesetzte System auch mit fremden php arbeiten kann. Einziges schlechte was ich bis jetzt gefunden habe ist die Übersicht im Adminbereich, und das ich nicht sehen kann was ein Nutzer an dem Artikel geändert hat, so wie in einem Wiki (zum Beispiel sehr gut gelöst in PMWiki)
Auch schlecht finde ich im Moment bei den 3 Systemen das es sehr schwer ist was besonderes Aufzubauen, da es kaum deutsche Hilfeseiten gibt.

Hier im Forum bin ich da ich mich stark für Forenaufbau und Umsetzung Interessiere, vorallem weil ich mein erstes Forum aufbaue für meine Seite, aber die Antworten bei meiner forstellung meiner neuen Seite waren sehr sehr mager und man muß sich hier im Forum doch alles zusammen suchen, was es so an Anregungen und Kritik an Foren gibt.

Also beim nächsten mal einfach ein PN an mich und ich Antworte eigendlich immer, auf die Fragen.

__________________
Michael Finger
  #15  
Alt 02.11.2007, 11:58
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Zitat:
Zitat von Holztechniker Beitrag anzeigen
hi Gost11,
da wäre eine PN an mich einfacher gewesen, ich mache da kein Geheimnis draus wofür ich mich Interessiere.
Hi!
Eben, und ich mache kein Geheimnis (via PN) daraus, was ich konkret mache derzeit (bzw., womit ich mich beschäftige). Denke, da war jetzt nur irgendwie ein Missverständnis.
Du hast keine Ahnung, wie WERTVOLL solche Beiträge wie DEINE (u.a.) für mich derzeit sind (Analyse von User-Kommentaren zum Kern-Thema). Und wie erwähnt, die ganze Sache (samt Postings) hat genau mit dem Thema hier zu tun. Denke, ist doch alles o.k. soweit (allgemein).

Vorweg kann ich schon verraten, dass nach meiner eigentlichen Konzept-Vorstellung so einige verblüfft sein werden. Andere wiederum werden sich gewiss geradezu geneigt sehen, alle ihre (aufbauenden) CMS-Konzepte, welche sie gewiss irgendwo zu Papier gebracht haben, aus diesen Papieren ein schönes, rundes Knäuel zu machen - bereit für den Abflug in den Mülleimer ...

  #16  
Alt 02.11.2007, 15:04
Michael Finger
 
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Hi gost,
schau mal unter tzwaen.systems - Publikationen dort sind recht gute Artikel über Blog, Wiki und WEB2 , auf der Seite gab es mal ein System für Webseiten das war sehr Interssant, aber das scheint es zur Zeit nicht mehr zum Runterladen zu geben.*schade*

__________________
Michael Finger
  #17  
Alt 10.12.2007, 10:37
Benutzerbild von LonelyPixel
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Hallo Ghost, gibt's schon was neues von deinem Buch zu erzählen?

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Yves Goergen
Softwareentwicklung, Fotografie, Webhosting, UNB Components (in Arbeit)
  #18  
Alt 03.01.2008, 13:26
atu
Gast
 
Beiträge: n/a

modularität


Hallo,
Es braucht ein modules System dessen Eigenschaft Klarheit und Einfachheit ist. Diese wurde von den bestehenden Systemen die mir bekannt sind nur zum Teil erfüllt. Also Stichwort "modularität" fällt bei jedem anders aus. Ein weiteres Problem ist das Rechtesystem. Je feiner desto komplexer wird die Sache. Das Problem ist, dass bei bestehenden Systemen registrierte user zugang zur administration haben und dabei eigeschrängte Rechte haben. So ein Rechtesystem zu implemetieren ist sehr Zeitaufwändig und schwierig und ist wird in vielen Fällen überhaupt nicht benötigt.

Bei einem System an dem ich selbst arbeite wird deshalb das Rechtesystem anders implementiert. D.h. Das Administrationsinterface ist nur für Administratoren zugänglich. Es gibt dort kein richtiges Rechtesystem. Das Vereinfacht vieles und die Sache wird weniger Fehleranfällig. Aber: es entsteht ein Modul mit dem User in Gruppen organisiert werden können und von dort können detaillierte Rechte auf den content vergeben werden. D.h. Beim zusammensetzen der Endapplikation wird nur das Rechtesystem Implementiert was auch tatsächlich gebraucht wird. Dieses zu trennen wird über eine mvc (ModelViewController) Struktur ermöglicht. D.h. über ein Seitencontroller wird festgelegt was überhaupt auf einer Seite passieren soll. Jeder Seitencontroller (Klasse) besteht aus Aktionen denen eine Permission Methode vorausgeht die dafür sorgt, dass nur derjenige sie ausführen darf der auch die entsprechenden rechte hat. was jetzt in dieser Permissionmethode passiert wird dem vorhin beschriebenen Rechtemodul überlassen. Dieses Modul verfügt über ein Model das Methoden zur verfügung stellt die im Seitencontroller implemtiert werden können, je nach dem was gebraucht wird. Denn: warum ein Administrationssystem entwickeln mit sehr komplexer Rechteimplementation wenn dieses alles nicht gebraucht wird. Deshalb meine Vorgehensweise: wir implentieren nur das was wir benötigen.

Vielleicht interessiert das jemand:
Open Publisher CMS

Im subversion repositori wird gegenwärtig an einer stark überarbeiteten version gewerkelt.

Dieses System hat meiner Meinung nach eine klare und einfache Struktur die in sehr kurzer Zeit überblickbar ist.

Ein kurze Einführung:
http://www.smart3.org/Open_Publisher.pdf


Gruss,
Armand
  #19  
Alt 30.01.2008, 09:14
Mitglied
 
Registriert seit: 10.2007
Beiträge: 138
Zitat:
Zitat von LonelyPixel Beitrag anzeigen
Hallo Ghost, gibt's schon was neues von deinem Buch zu erzählen?
Ja, gibt es. Ist zwar keineswegs so umfangreich wie beispielsweise DIESES (1136 Seiten!), war aber ursprünglich auch nicht gedacht, überhaupt so umfangreich zu werden (obwohl ja teilweise fast nötig – wenn schon unbedingt), bzw. war es ursprünglich ohnehin erst gar nicht gedacht, überhaupt eines solches zu werden. Ist also inzwischen eher so etwas wie ein kleines „Handbuch“ geworden, welches lediglich NUR auf alle relevanten Parts zu diesem ganzen Thema hier (Vereinigung von Foren-, Blog-, Wiki- und CMS-Systeme in 1 System) eingehen soll. Dennoch wird es trotzdem immer wieder nur eine Art NES, nämlich „Never-Ending-Story“, bleiben, wie man sich sicher gut vorstellen kann …

Im Klartext heißt das, dass damit ja nur eine mögliche, grundlegende Ausgangsbasis in schriftlicher Form vorhanden sein soll, welche genau auf die speziellen und auch technisch integrierten Charakteristika der einzelnen, im Web am häufigsten anzutreffenden, Web-Anwendungs-Typen/Gattungen, wie etwa Foren, Blogs, Wikis und „CMSs“, eingehen sollte – und alle diese aufgezählten Formen HABEN schließlich alle ihre eigene, manchmal mehr oder weniger stark unterschiedliche, aber dennoch prinzipielle Charakteristik - wenn auch bestimmte Gattungen davon sich wiederum untereinander voneinander etwas unterscheiden können.

Aber um das alles erst gar nicht so kompliziert zu machen: Die URSPRÜNGLICHE Frage war ja, OB und vor allem WIE man (programm-technisch) so unterschiedliche Web-Anwendungs-Typen dennoch ganz gut unter 1 Hut bekommen könnte. Und um diese Quint-Essenz geht es ja nach wie vor, damit man im Endeffekt und bei Bedarf auch alle deren (guten) Grund-Charakteristika innerhalb eines einzigen Systems zur Verfügung hat, bzw. man diese Möglichkeiten sinngemäß innerhalb 1 Webpräsenz jederzeit einsetzen kann.

Das heißt wiederum im Klartext, dass hierbei einmal grundlegende Klarheit darüber herrschen muss, was diese (unterschiedlichen) Web-Anwendungs-Typen überhaupt so besonders voneinander unterscheidet, oder was deren besondere Charakteristik überhaupt ist, und schließlich, WOZU sie überhaupt geschaffen worden sind in ihrer Form und Gestaltung usw.

Demgegenüber steht dann schlicht und ergreifend die entsprechende technische Umsetzung, und das ist ja finally der Punkt bei der ganzen Sache – zu welchen mir bis dato noch kaum jemand genügende und vor allem auch nachvollziehbare Antworten geben konnte.

Für diesen Zweck hatte ich ja schon vor zig Monaten - so sporadisch - in verschiedensten Foren dazu angefragt, also, wie das programm-technisch, vielleicht anhand einer guten und bereits existierenden Basis-Software, geschaffen werden könnte. Viele bekundeten dabei lediglich immer wieder nur den Bedarf einer solchen Software, aber kaum jemand hatte auch nur ansatzweise eine Idee dazu, WIE das eventuell – im Grunde genommen offenbar recht „einfach“ - klappen könnte. Insbesondere dahingehend, unter Berücksichtigung der Kenntnisse der Charakteristika dieser verschiedenen Web-Anwendungen (Foren, Blogs, Wikis etc) an sich.

Der bis dato wirklich beste Beantworter, hat mir dazu erst vor ein paar Tagen recht ausführlich Antworten samt etwaigen Lösungs-Ansätzen zur meinen (ausführlichen) Fragen und Darstellungen gegeben, welche ich hiermit mal weitergebe - und zwar HIER.
Scheint somit zumindest mal Grundlegendes damit plausibel geklärt zu sein (für mich zumindest), und müsste nun halt „nur mehr“ so etwa in diese Richtung auch so umgesetzt werden.

Mehr Infos dazu, also wie ich mir die Angelegenheit ursprünglich hätte vorstellen können, oder wie einfach sich die ganze Handhabe bei so einer "All-in-one"-Software gestalten könnte, sind ohnehin bei den Postings dort zu entnehmen (samt Images dazu etc). Mehr oder weniger unerheblich ist es dabei auch, WELCHE Software als Basis dafür verwendet wird. In diesem Fall (also wo ich die beste Antwort kriegen konnte) stand halt mal das phpBB3 als eine etwaige Basis dafür im Raum (insbesondere in Hinblick auf ein sehr umfangreiches Benutzer-Management-System, was man u.a. ja auch berücksichtigen sollte usw.) - kann aber jede andere Software sein, die halt als Basis dafür geeignet erscheint. Gut und entsprechend alles zusammenpassen muss halt alles im Endeffekt.

Nun denn, entsprechend umzusetzen wäre so ein Ding halt nur mehr – und somit soviel und generell abschließend von meiner Seite zu dem ganzen Thema.

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