![]() |
XHTML 1.1 und Links Wie handhabt ihr es, wenn ihr andere Seiten verlinkt aber xhtml 1.1 und nicht XHTML transitional programmiert? Seit 1.1 werden ja keine Frames mehr unterstützt und damit ist auch der Mißbrauch von target= als Linkziel (z.B. neues Fenster) verloren. Eigentlich ist das ja nicht weiter schlimm ... allerdings hat man sich daran so sehr gewöhnt, dass im ersten Moment der Gedanke daran verschwendet werden darf, ob unerfahrene Besucher evtl. den Weg nicht mehr zurück finden oder sich schlichtweg auf der verlinkten Seite verlieren. Greift ihr auf die aktuelle Alternative JS zurück? (bringt natürlich auch Nachteile mit sich) Code: <a href="http://www.boardunity.de" onclick="window.open(this.href); return false;">Boardunity</a> Oder programmiert ihr XHTML strict und wartet auf CSS 3? Code: a { target-new:tab} Trotzdem freue ich mich auf Target in CSS 3 ... |
Ich bevorzuge diese Variante: Code: <a href="link" class="external">Link</a> Code: function alterLinks() { |
Ich bevorzuge rel="external", da ich es somit rein logisch schon mal trenne... zum stylen kann ich immer noch eine klasse hinzufügen. Meine Funktion sieht allerdings etwas anders aus (man mag sich nun drüber streiten ob es nun doch nicht wieder die alte Leier ist, aber nun ja... - den Vorteil sehe ich aber darin beliebige targets hinzuzufügen): Code: function externalLinks() |
Ah ja. Die Variante kannte ich auch irgendwoher. |
Durch die Verwendung von Javascript rennt ihr genau in die falsche Richtung, die man mit XHTML Strict eingehen wollte. Der Sinn der Entfernung von target war es, dass der Nutzer am Browser selber entscheiden kann, ob er ein neues Fenster öffnet oder ob er im aktuellen Fenster weiter surft. Durch die Korrektur via Javascript wird aber genau diese Idee wieder verworfen. Ich, als erfahrener Nutzer, kenne nur zu häufig das Problem, dass sich ein Fenster öffnet ohne meinen Willen. Das stört und ist nicht in meinem Sinn. Wer seinen Besuchern trotzdem dieses Feature bieten will, sollte auf strict verzichten und Transitional einsetzen. Genau aus diesem Grund bietet XHTML auch Transitional an, so dass weiterhin solche Attribute genutzt werden können. Sollte man denoch auf strict setzen, so sollte man einfach strict um das Attribute erweitern. Das W3 gibt die Möglichkeit eigene DTD zu erstellen, so dass man als Basis strict nimmt und Anker um das Attribute target erweitert. Gruß |
Danke für die Alternative - ich habe mich persönlich nun dazu entschieden strict zu bleiben und den Besucher durch ein Icon vor dem Link das Verlassen der Seite zu visualisieren. So kann der Besucher selbst entscheiden, ob er den Link im gleichen / neuen Fenster oder eben einem seperaten TAB öffnet. |
Ist auch die beste Lösung. ;) Ich hasse es, wenn die Links sich von selbst in nem neuen Fenster öffnen. Der Vorteil der Javascript-Lösung ist dann existent, wenn man den User selbst entscheiden lässt, ob Links in nem neuen Fenster geöffnet werden sollen oder nicht. Ist über Cookies ziehmlich einfach. |
Zitat:
Zitat:
Aber hast schon Recht, man sollte dem User so viel Freiraum wie möglich geben... Zitat:
|
Hmm, ich merke gerade das der Topictitle "XHTML 1.1" heißt. :) Naja, das nutze ich nun nicht (weil ich dann auch gerne den richtigen mimetype verwenden möchte), eher XHTML 1.0 Strict (bei 1.1 gibt es kein Transitional, es ist von vornherein strict, muss also nicht explizit angegeben werden)... |
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Du kannst einfach anstatt http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd eine eigene Definition verwenden und so eingene Attribute und Tags zu deiner Website hinzufügen, wobei die Unterstützung der Browser natürlich zu beachten wäre. Durch eine eigene DTD Definition wäre es möglich, dass das target bei Links nach wie vor zulässt und die Seite weiterhin valide ist. |
Zitat:
Zitat:
|
Ich hab mich gegen target= entschieden. Manchen gefällt das gar nicht, ist mir aber egal. Dafür ist es XHTML. Und ich öffne externe Links auch nicht unbedingt gerne immer in nem neuen Fenster. Zum Einen kann ich so schnell irgendwo durchklicken und nen Pfad zum x. Mal verfolgen, ohne dass ich am Ende gleich 10 Fenster (nein, Tabs) auf hab und zum Anderen gibt's doch schöne Funktionen wie FastRewind (zurück zur letzten Domain), die einem das Rückkehren einfacher machen. Und den Contenttype kann man durchaus korrekt setzen. Man muss eben nur den Accept-Content-type Header im HTTP Request (oder wie das Ding nun heißt) auswerten und sich was passendes raussuchen. Dafür gibt's das ja alles. OK, braucht PHP oder ne Skriptsprache, mit statischen HTML-Dateien geht es vllt nicht so einfach. |
Zitat:
Code: RewriteEngine On |
Uh, OK, das kannte ich noch nicht. Gut, wäre das auch geklärt. ;) Edit: Danke schön! Das hat mir jetzt tatsächlich bei nem anderen Problem geholfen, bei dem Dateien als UTF-8 ausgegeben werden müssen, was der Browser so nicht akzeptiert hat... :) |
Wenn der Browser UTF-8 nicht ausgeben will, hilft meist schon ein korrekter header()-Befehl per PHP :). Obige Lösung sieht aber hübsch aus... |
Zitat:
|
Zitat:
Ich schreibe zwar noch in HTML 4.01 (Strict), aber ich gebe bei meinen Links nie ein Target an, da ich den Benutzer selbst entscheiden lassen will. Aber selbst, wenn ihr die Links mit noch so vielen target=_blank verziert, ihr werdet meinen Browser nicht dazu bekommen, ein neues Fenster auf zu machen :) Ich liebe Mozilla :D |
Hi! Klar, Opera macht die auch im elben Fenster, halt als neues Tab, auf. Aber bei externen Links bin ich - bis auf Suchmaschinen - das Öffnen im neuen Fenster gewohnt. Und nachher findet der User gar nicht mehr zurück? Schließt die Seite, aber die ursprüngliche ist dadurch auch weg... MfG DJ Iltiz |
Zitat:
|
Zitat:
|
Und das ginge auch nur, wenn alle oder zumindest ein Großteil der Seiten dies z.B. am 1.1.2006 einführen würde. Denn mal so oder mal so ist nicht so toll. Und solange die meisten Seiten externe Links in nem neuen Fenster öffnen, sehe ich dies als größte Hürde, mich diesem Standard zu "verschließen"... MfG DJ Iltiz |
Das ist halt ein "Problem" im Internet. Aber wenn nicht irgendwer damit anfängt, werden wir nie an das "Ziel" kommen. Wenn es nach mir ginge, bräuchte das Web nur noch HTML 4.01 (Strict)- oder XHTML 1.x (auch Strict)-Seiten zu haben. Frames braucht keiner, das kann man alles mit CSS machen. Dann noch einen Browser, der das alles auch korrekt darstelt (Nicht den IE :D) und schon würde das alles passen *träum* Ich glaube, ich muss aber wieder auf den Boden der Tatsachen zurück ;) |
Zitat:
Rewind/Fastforward Buttons Undo Close Tab (http://unclassified.de?firefox-ext) |
Da kenne ich noch eine bessere Extension: http://mozilla.incubo.de/ Ist aber mit Vorsicht zu genießen. Die ist nicht ganz sauber programmiert (wird deshalb auch nicht auf update.mozilla.org verlinkt/angeboten), und hat so ihre Tücken. Für den Durchschnitts-Websurfer aber erste Sahne. |
Dieses "... und vieles mehr" ist es genau, das mich daran so abschreckt. Ich hatte anfangs eine Weile lang die Tabbrowser Extensions (das Original von dem aus Japan, Link müsste auf meiner Seite irgendwo sein) und das ist nach ner Weile so dermaßen lahm geworden und hat sich mit allen möglichen anderen Extensions gezofft, dass ich mir dann die einzelnen Teile davon gesucht hab, die nur genau das machen, was ich überhaupt haben will. |
Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 05:54 Uhr. |