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  #1  
Alt 02.12.2003, 15:47
Boardunity Team
 
Registriert seit: 12.2001
Beiträge: 1.625

Moderatoren und Benutzerrechte


Ich beschäftige mich derzeit näher mit der Moderation eines Forums und der Rechtevergabe der Benutzer.

Mein Grundgedanke hierbei ist: "Eine gute Community regelt sich selbst."

Ich wünsch mir eine Forengemeinschaft, die sich von alleine regelt - ohne eingreifende Moderatoren und Administrator(en). Auf den ersten Blick wirkt dieser Gedanke absurd - ein Forum ohne Moderation: vorprogrammiertes Chaos. Wer kümmert sich um das Verschieben von falsch eingetragenen Themen, wer editiert anstößige Beiträge?

Ich habe mich damals bei der Wahl der Moderatoren immer von deren Diskussionsbeiteiligung, Fachwissen und Umgangston leiten lassen. Ich frage mich: sind diese Kriterien ausreichend, oder sogar falsch gewählt? Welche Eigenschaften machen eurer Meinung nach einen guten Moderator aus? Und welche Rechte sollte man an ihm vergeben?

In der Regel nimmt jeder die Funktion eines Moderators gerne wahr. Es befriedigt unseren Machtanspruch in einer Gruppe. Auch wenn man sich damit nur Arbeit aufhalst, so fühlen wir uns als Kontrollkörper erhaben und man entwickelt ein Bewusstsein für die Verantwortung die wir innehaben. Doch ich möchte das Bewusstsein und diese Verantwortungsbereitschaft für eine funktionierende Community auf alle Forenmitglieder übertragen. Ich möchte, dass jeder von sich aus Fehler erkennt (bzw. erkennen will) und selbstständig ausbessert. Jetzt frage ich mich - wie kann man das erreichen? Sollte man allen (vertrauenswürdigen) Mitgliedern mehr Rechte geben (z.B. eigene Themen in andere Foren verschieben, eigene Themen schließen/öffnen, editieren von eigenen Beiträgen ohne Zeitlimit)?


Mein Konzept sieht folgendermaßen aus:
  1. Jedes Mitglied ab 5 Beiträge erhält alle Rechte, um eigene Beiträge verschieben, editieren und schließen/öffnen zu können.
  2. Sollte ein Mitglied einen Fehler übersehen haben, dann wird er per PN kurz daran erinnert.
  3. Weigert sich der betreffende Autor, seine Rechte zu gebrauchen, dann erst werden die eigentlichen Moderatoren aktiv und bearbeiten den Eintrag.
  4. Jeder Eingriff eines Moderators und Administrators wird im Forum dokumentiert und ist für jeden einsehbar.

Kann dieses Konzept aufgehen?
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  #2  
Alt 02.12.2003, 17:13
Mitglied
 
Registriert seit: 11.2003
Beiträge: 35
Ein schöner Ansatz - geht in Richtung Komune und würde sicher auch funtkionieren, solange die Foren-Teilnehmer gleich kompetent und seriös sind.

Übrigens finde ich es eine sehr lohnenswerte Diskussion über den Einsatz von Moderatoren zu führen und wie diese Ausgewählt und "verwaltet" werden können. Ist nähmlich nicht ganz so einfach, wie es scheint. Was ich diesbezüglich in meiner langjährigen Foren-Nutzung (nicht als Admin sondern als Nutzer) in Erfahrung bringen konnte, ist primär, dass ein guter Moderator zwei Seiten haben kann. Einerseits ist ein Moderator überdurchschnittlich wissend und kann eine Community aus einer objektiven Sicht des Wissens leiten. Die andere Seite ist der emotionale Moderator, also ein Moderator, der in der Lage ist, mit psychologischen Grundmustern die Community zu leiten. Eine Kombination wäre natürlich der top Moderator, doch nach meinen Erfahrungen gibt es diesen eher selten.

Doch es ist ein guter Ansatz, mit einem Fachwissenden Moderator und mit einem eher psychologischen Moderator im Team zu arbeiten. Kombination machts aus.. dawohl die Auswahl ein nicht so einfacher Prozess ein kann.

Nun zu deinem Konzept:
Schön wäre es, wenn eine Community so reguliert - also selbstreguliert würde. Ohne klare Kontrolle von "oben"... Gerne nehme ich in diesem Zusammenhang die unterschiedlichen Staastsmodelle als Referenz.

Diktatur:
Es gibt ein Administrator, welcher "das Sagen" hat und entscheidet, wie und was richtig ist und was nicht. Er bannt Benutzer, löscht und editiert Beiträge und delegiert gewisse Aufgaben an Moderatoren. In einer derartigen Struktur ist die Qualität des Forums und wie sich die Community entwickelt sehr abhängig von den Führer-Fähigkeiten des Administrators. Wenn jedoch der Admin sehr loyal und objektiv kombiniert mit etwas Menschenkenntniss agiert, ist bei einem solchen Forum der Erfolg langfristig wahrscheinlicher.

Demokratie:
Die Mehrheit entscheidet. Für jede anstehende Entscheidung muss es eine Abstimmung geben, woraus die Mehrheit die Entscheidungs-Gewalt hat. Dieser Ansatz ist bei einem Forum sehr aufwendig und ich zweifle daran, dass dies funktioniert, da der Aufwand für jeden Nutzer steigt... viele werden sich also nicht beteiligen. Vorteil daran ist natürlich, dass eine Entscheidung von der Mehrheit der Community getragen wird.

Komune: (nach marx)
Hier kann jeder alles machen und lassen. Also ähnlich wie du dies beschreibst. Berücksichtigt man dabei die Entwicklungsstufen zum Komunismus, welche von Marx definiert wurden, müsste ein Forum zuerst eine Art industrialisierung durchlaufen, anschliessend eine Art Kapitalistisches System entwickeln wodurch sich dann der Monopol-Kapitalismus entwickelt. Daraus ergibt sich dann eine Sozialistische-Foren-Struktur, welche im Komunismus endet. Kurz gesagt, eine Komune erfordert einen entsprechenden Prozess... also wenn wir nach Marx gehen. Einen derartigen Prozess ist meines Erachtens nicht kreierbar - Beispiele aus der Weltgeschichte zeigen es (Russland als bsp.).

Fazit:
Meines Erachtens ist eine gute Community Struktur eine gesunde Mischung von Demokratie und Diktatur. Zum Beispiel können Benuter abstimmen, ob ein bestimmter User gebannt werden soll oder wer Moderator werden wird. Aber allem übergeordnet hat der Admin das Recht zu bestimmen und zu leiten. Er sollte sich diesbezüglich eher im hintergrund aufhalten und mit den Members diplomatisch und loyal umzugehen. Hier sollte er auch nur auf der Sachebene kommunizieren und nie auf eine negative-emotionale Ebene ausweichen.
Eine Komune kann meines erachtens nicht kreiert werden. Was aber geschehen kann, ist dass nach und nach die Comunity reift und so gewisse Aufgaben übernehmen kann. Dazu gibt es ein paar Beispiele aus den USA einiger grosser Entwickler-Foren, in welchen die Community selber das Forum weiterentwickelt hat und neue funktionen erstellt hat und dazu sich selber verwaltet und moderiert. Doch um einen derartigen Zustand möglich zu machen benötigt es eine längere Entwicklung, welche nicht in zeitlichen Parameter definiert werden kann. Auch eine gewisse Grösse ist dazu nötig.. 1000 Member sind dazu viel zu wenig. Denn ein einzelner Member darf auf das ganze Gebilde keinen Einfluss haben können.

Was mich des weiteren interessieren würde, ist welche Vorgaben Ihr euren Moderatoren übergebt.

grüsse, trader

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  #3  
Alt 02.12.2003, 17:38
Benutzerbild von Daniel Richter
TVBlogger
 
Registriert seit: 07.2003
Ort: Wilhelmshaven
Beiträge: 2.111

Re: Moderatoren und Benutzerrechte


Wirklich interessante Sache. Wollen wir mal darauf eingehen, da ich denke deine Ideen haben noch ein paar Lücken.

Zitat:
Mein Grundgedanke hierbei ist: "Eine gute Community regelt sich selbst."

Ich wünsch mir eine Forengemeinschaft, die sich von alleine regelt - ohne eingreifende Moderatoren und Administrator(en). Auf den ersten Blick wirkt dieser Gedanke absurd
Meiner Meinung nach ist das auch nach genauerem betrachten keine gute Idee. Es mag Commuties geben wo es ansatzweise funktionieren würde. Aber da gibt es sicher nicht viele. Ich kann mir gut vorstellen, dass es hier ein Versuch wert wäre. Aber ich geben offen zu in meinem Forum z.B. würde ich so etwas ganz sicher nicht einführen, da ich weiß das sowas zum Scheitern verurteilt ist.


- ein Forum ohne Moderation: vorprogrammiertes Chaos. Wer kümmert sich um das Verschieben von falsch eingetragenen Themen, wer editiert anstößige Beiträge?

Zitat:
Ich habe mich damals bei der Wahl der Moderatoren immer von deren Diskussionsbeiteiligung, Fachwissen und Umgangston leiten lassen. Ich frage mich: sind diese Kriterien ausreichend, oder sogar falsch gewählt? Welche Eigenschaften machen eurer Meinung nach einen guten� Moderator aus?
An sich ein guter Ansatz zum Auswählen der Moderatoren. Ich mache es ähnlich. Ich schaue mir an wie oft der betreffende User online ist und dann was er für Kentnisse hat (das ist aber speziell auf mein Forum zugeschnitten, da ich Moderatoren brauche die sich mit evt. rechtswidrigen Sachen auskennen) und ob der User Überblick hat. Bei einem Forum wo u.U. mehr als 600 Beiträge am Tag geschrieben werden muss man seine Augen an vielen Stellen haben. Reagiert der User schnell, bleibt er bei Provokationen ruhig? Hat er einen guten Diskussionstil? Das alles sind Fragen die ich abklapper. Danach kommt der Gesamteindruck und die Frage: 'Stell ich ihn/sie ein, oder nicht?' fällt mir danach recht einfach.


Zitat:
Und welche Rechte sollte man an ihm vergeben?
Moderatoren sollten auf jedenfall (aber das kann man auch wieder nicht verallgemeinern, da es auch Foren geben soll wo das nicht so hinhaut) in allen Foren Moderationsrechte haben. Denn wenn ein Moderator nur in 2-3 Foren Moderationsrechte hat und bei anstößigen Beiträgen in anderen Foren erst auf einen Moderationskolegen mit entsprechenden Rechten warten muss geht das meiner Meinung nach an dem Aspekt des Kontroleurs vorbei. Moderatoren sollten alles das können was man braucht. Themen/Beiträge/Umfragen/Dateianhänge editieren/löschen/verschieben. Das wars eigentlich auch schon.
Bei einem größeren Forum sollte man eine vertrauenswürdige Person haben, die Zugriff auf die Userdaten hat und somit ggf. Signaturen/Avatare o.ä. editieren kann. Ausserdem sollte dieser Moderator User sperren können. Das ist bei mir zumindest der Fall und hat sich teilweise als sehr nützlich erwiesen.


Zitat:
In der Regel nimmt jeder die Funktion eines Moderators gerne wahr. Es befriedigt unseren Machtanspruch in einer Gruppe. Auch wenn man sich damit nur Arbeit aufhalst, so fühlen wir uns als Kontrollkörper erhaben und man entwickelt ein Bewusstsein für die Verantwortung die wir innehaben.
Und das ist eine Sache wo man bei der Moderatorenwahl beachten muss. Da dein Moderator u.U. mehrere hundert Kilometer weit weg ist und du ihn nicht kennst kann man schlecht hinter seine Beiträge schauen. Man muss einen User lange beobachten damit man eben so (ich sags mal so salopp weil mir kein anderes Wort einfällt) machtgeile Typen nicht in sein Team aufnimmt.


Zitat:
Doch ich möchte das Bewusstsein und diese Verantwortungsbereitschaft für eine funktionierende Community auf alle Forenmitglieder übertragen. Ich möchte, dass jeder von sich aus Fehler erkennt (bzw. erkennen will) und selbstständig ausbessert. Jetzt frage ich mich - wie kann man das erreichen?
Das kann man nur sehr schwer erreichen. Denn es soll auch User geben die Fehler nicht einsehen (wollen). Es soll auch Menschen geben die ihre Fehler gar nicht erst erkennen und sie somit auch nicht ausbessern können.


Zitat:
Sollte man allen (vertrauenswürdigen) Mitgliedern mehr Rechte geben (z.B. eigene Themen in andere Foren verschieben, eigene Themen schließen/öffnen, editieren von eigenen Beiträgen ohne Zeitlimit)?
Dann hast du aber wieder eine Gruppe mit extra Rechten und das würde an deinem Gedanken einer sich selbst verwaltenen Community vorbei gehen. Denn du musst wieder vertrauenswürdiger User auswählen um ihnen die Rechte zu geben. Das kommt aufs gleiche hinaus wie mit Moderatoren nur das die User eben nicht den Titel und halt weniger Rechte haben.


Zitat:
Jedes Mitglied ab 5 Beiträge erhält alle Rechte, um eigene Beiträge verschieben, editieren und schließen/öffnen zu können.
Eigene Beiträge editieren sollte jeder können. Allerdings mit Verweis im Fuß des Beitrags das er editiert wurde (ist ja in letzter Zeit zum Forenstandard geworden). Ich bin ab und zu in einer Community unterwegs (ich lese dort nur mit) wo der Themenstarter das Recht hat sein Thema zu schließen/öffnen. Da habe ich aus objektiver Sicht erkannt das es keine gute Idee ist. Fragen (o.ä.) werden gestellt, beantwortet und das Thema wird geschlossen. Wenn jetzt aber ein neuer User kommt und zu dem Thema noch eine Frage hat, hat er leider Pech gehabt. Es wird also ein neues Thema erstellt mit einer Frage die eigentlich schon gestellt wurde.
Das ganze Forum versinkt in der Unübersichtlichkeit. Es soll ja in Themen auch vorkommen, dass User vom eigentlichen Thema abkommen, es dennoch zu einer interessanten Diskussion kommt. Wenn dann der Themenstarter meint sein Problem wurde behoben oder ausreichend diskutiert haben die anderen Diskussionsteilnehmer Pech gehabt und stehen vor verschlossenen Themen.
Themen verschieben sollte man Usern auch nicht erlauben. Selbst wenn es seine eigenen Themen sind. Es kann sehr leicht Unübersichtlich werden. Fragen wie 'Hilfe wo ist denn das Thema xyz? Es war doch gestern noch da' wären dann an der Tagesordnung.


Zitat:
Sollte ein Mitglied einen Fehler übersehen haben, dann wird er per PN kurz daran erinnert.
Wer macht das? Der Administrator? Das kannst du in einem großen Forum gar nicht bewerkstelligen. Da brauchst du wieder Kontrollpersonen -> Moderatoren. Denn ich glaube kaum, dass sich andere User dazu bereiterklären andere auf ihr Fehlverhalten hinzuweisen. Zumindest nicht viele.


Zitat:
Weigert sich der betreffende Autor, seine Rechte zu gebrauchen, dann erst werden die eigentlichen Moderatoren aktiv und bearbeiten den Eintrag.
Also gibt es doch Moderatoren? Ich dachte du wolltest eine in sich kontrollierende Community haben ...


Zitat:
Jeder Eingriff eines Moderators und Administrators wird im Forum dokumentiert und ist für jeden einsehbar.
Das kann u.U. sehr viel werden. Bei mir sind es ja jetzt am Tag schon so viele Eingriffe, wenn du alles mit Verschieben etc. mit zählt.


Zitat:
Kann dieses Konzept aufgehen?
Von mir abschließend ein klares nein. Ein Forum soll zwar eine Community an sich binden das zusammenhalt zeigt etc, aber ein Forum ist im Vorderrang ein Informationsspeicher. Und es gibt Menschen die nicht am Communitygedanken interessiert sind. Das sehe ich an meinem Forum. Sie stellen eine Frage oder wollen etwas ausdiskutiert haben und interessieren sich nicht für das was die Gemeinschaft macht ...

Moderatoren bzw. ein Forenleitungsteam ist gerade für große Foren nicht wegzudenken.
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Daniel Richter
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  #4  
Alt 03.12.2003, 10:50
Benutzerbild von Nev
Nev Nev ist offline
Sven M. Maderbacher
 
Registriert seit: 10.2003
Ort: Österreich / Wien
Beiträge: 60
Hi @ll

Generell finde ich die Idee ned schlecht, dem User mehr Rechte einzuräumen.

Aber es kommt immer drauf an welche Art von Forum bzw. Community man betreibt und welche Altersgruppe sich in dem bewegt.

Ich sag jetzt ned, das junge Member sich ned benehmen können, aber das ist meist der Fall.

In jedem Fall sollte jeder User das Recht haben, seinen Beitrag zu editieren.
Ich sehe es auch für Sinnvoll das er sein Thema löschen kann, solange niemand drauf geantwortet wird.
Das könnte man auch mit Beiträgen machen auf die noch ned geantwortet wurden.

Thema verschieben ist, immer so eine Frage.
Meist merken es User gar ned, das sie in der falschen Sektion sind, und erst ein Moderator veranlasst das verschieben.

Moderatoren sind sehr wichtig.
Je nach auslegung der Sektion, sollte diese Person verschiede Qualifikationen an den Tag legen.
Generell bin ich der Meinung wie codemonkey
Sie sollten generell überall Rechte haben.

Was ich mir gut vorstellen kann ist, das ein User der sich Profiliert hat, mehr rechte bekommt.

Ich beziehe mich da auf ein besseres Rechte-System, welches einzelnen Usern Rechte zuweisen bzw. entziehen kann.

Mit wachsender Grösse ist es immer wichtiger das ganze im Griff zu haben, daher ist es wichtig zu wissen das andere auch mit schaun das alles passt.


Zum Admin:
Neben der Hauptfunktion das alles läuft, hält er ja auch den Kopf hin, wenn irgendwann mal was ist.

Sicher ist er der Mächtigste, wobei man die Macht der User ned unterschätzen sollte.
Man muss in der Hinsicht einen guten Mittelweg nehmen wie trader schon beschrieben hat.

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  #5  
Alt 03.12.2003, 13:56
Benutzerbild von Daniel Richter
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Beiträge: 2.111
Zitat:
Zitat von Nev
Neben der Hauptfunktion das alles läuft, hält er ja auch den Kopf hin, wenn irgendwann mal was ist.
Genau, dass ist auch noch ein Aspekt den man beachten muss. Ein Administrator haftet ja auch rechtlich für sein Forum. Daher sollte er es auch einigermaßen im Auge behalten.

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Daniel Richter
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  #6  
Alt 03.12.2003, 16:10
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Ort: Niedersachsen
Beiträge: 306
Zitat:
Original geschrieben von codemonkey
Genau, dass ist auch noch ein Aspekt den man beachten muss. Ein Administrator haftet ja auch rechtlich für sein Forum. Daher sollte er es auch einigermaßen im Auge behalten.
Der Admin haftet nur für die Beiträge bei denen nachgewiesen werden kann das er sie kennt.

Zitat:
Auch der Argumentation des Mobilfunkhändlers, der Foren-Anbieter sei zu einer Überprüfung von Postings verpflichtet, folgte das Gericht nicht. Als Diensteanbieter im Sinne der Paragrafen 9 bis 11 TDG sei der Betreiber nicht verpflichtet, die von ihm übermittelten oder gespeicherten Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Ein Anbieter sei vielmehr erst nach Kenntniserlangung von dem Inhalt gemäß Paragraf 11 Ziff. 1 TDG zur Überprüfung verpflichtet.
http://www.heise.de/newsticker/data/.../default.shtml

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  #7  
Alt 04.12.2003, 16:28
Benutzerbild von Daniel Richter
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Ort: Wilhelmshaven
Beiträge: 2.111
Das mag sein, aber ich würde mein Forum trotzdem nicht unbeobachtet lassen.

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Daniel Richter
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  #8  
Alt 05.12.2003, 00:23
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Beiträge: 357
Ich fand den Slashdot-Ansatz, der von der Linux-Community.de und neuerdings auch von Heise genutzt wird, immer sehr gut: eine sehr einfache Möglichkeit, einzelne Beiträge zu bewerten, mit maximal 4 Auwahlmöglichkeiten: ++, +, - und --, die jeder Nutzer sofort nutzen kann. Parallel dazu die Möglichkeit, einen "Threshold", also eine Grenze einzustellen, ab der man Beiträge angezeigt bekommt: z. B. "Ich möchte nur Beiträge sehen, die mit + oder ++ bewertet wurden."

Damit kann jeder Nutzer entscheiden, was er sehen will und was nicht, jeder Nutzer kann seine Meinung kundtun. Das hat den netten Nebeneffekt, das die Qualität der Beiträge i. d. R. steigt bzw. das es immer weniger "schlechte" Beiträge gibt.

Auf Moderatoren im Sinne verschieben/löschen würde ich dennoch nicht verzichten, schon aus rechtlichen Gründen.

BTW, Beiträge sollten nie gelöscht werden, sondern in ein nur für Moderatoren und Admins sichtbares Forum verschoben werden.

cu, Sascha

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  #9  
Alt 05.12.2003, 07:52
Mitglied
 
Registriert seit: 11.2003
Beiträge: 35
Der Ansatz vom Bewerten der Beiträge finde ich auch sehr gut. Was ich in Foren jedoch oft gesehen habe ist, dass dieses Feature nur sehr selten verwendet wird. Dies bedingt also, dass eine solche Funktion von der Mehrheit der User akzeptiert und auch umgesetzt wird.

Denn welcher User will eine Tätigkeit ausführen, die Ihm nicht direkt etwas bringt.

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  #10  
Alt 05.12.2003, 13:39
Mitglied
 
Registriert seit: 07.2002
Beiträge: 357
Ist vielleicht auch eine Frage, wie einfach man seine Meinung kundtun kann. Bei Slashdot oder der Linux-Community.de genügt ein Klick.

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